Wenn dieses ES nicht wäre…

Wenn dieses ES nicht wäre…

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ES, wer kennt ihn bitte nicht?! Der absolut widerwärtig anmutende Clown, der mit Vorliebe ganz tief unten verborgen in der Kanalisation haust und ab und an, dann wenn niemand mit ihm rechnet mal durch den heimischen Gullydeckel lugt und alles, innerhalb einer Sekunde auf den Kopf stellt.

Nein, das soll jetzt sicherlich keine Hommage an die alte oder neue Version des Films werden (by the way, ich hasse Horrorfilme), aber dieser Clown passt einfach zu gut zum eigentlichen Thema.

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Das ES, von dem ich spreche gehört mit ICH und ÜBER-ICH zum Freudschen Drei-Instanzen-Modell. Worum genau es geht, hier einmal im Schnelldurchlauf:

Das ES

Das ES – unser Clown -, steht für unsere inneren, oft unbewussten, Triebe, Bedürfnisse und Affekte. Hierunter zählen Beispielsweise der Nahrungs- und Sexualtrieb, Neid, Hass, Liebe, etc.

Das ICH

Mit dem ICH ist unser aller bewusstes Denken des Alltags, also das Selbstbewusstsein, gemeint. Das ICH ist die vermittelnde Instanz zwischen ES und ÜBER-ICH und sollte eventuelle Konflikte konstruktiv auflösen. Es steht für die realistische Wahrnehmung, das bewusste Denken und Handeln.

Das ÜBER-ICH

Das ÜBER-ICH ist in unserer Psyche verankert und steht für die Moral, das Gewissen, sowie soziale Werte und Normen. Diese werden in erster Linie durch die Erziehung gebildet Auch Schuldgefühle sind auf das ÜBER-ICH zurückzuführen.

 

Doch eben dieses ES, macht es einem in vielen Fällen wirklich nicht leicht. Warum? Weil es das Handeln des ICHs zu oft, zu stark und vor allem zu negativ beeinflusst.  Hier ein paar Beispiele, die sicherlich jeder kennt:

ÜBER-ICH: Ich sollte definitiv mal wieder joggen gehen, Netflix existiert auch morgen noch.

ES: Puh, ganz schön kalt/warm draußen…

ICH: Was läuft denn heute so auf Netflix und wo war nochmal der Flyer vom Pizza-Lieferservice?

ÜBER-ICH: Oh, Handy blinkt! Ähm ja, der Typ meldet sich mal wieder aus Langeweile, weil gerade kein anderes Entchen aus seinem See Zeit hat. Sinnfreie Nummer, die ich jetzt vernünftigerweise sein lasse!

ES: Schon nett anzusehen, der Kerl… vor allem ohne T-Shirt…

ICH: Ich glaube, ich rasiere mir mal für den Fall der Fälle die Beine.

ÜBER-ICH: Ach, dieses Tinder! Ganz ehrlich, das bringt doch sowieso nichts. Oberflächlich, Zeitverschwendung, habe ich nicht nötig.

ES: Schon bisschen langweilig gerade…

ICH: Ah, Tinder blinkt. Erst mal ne Runde swipen!

ÜBER-ICH: Der Kontostand lässt eine ausgedehnte Shoppingtour gerade nicht zu. Nächsten Monat wieder, dann ist sowieso Sale, dann lohnt sich das auch.

ES: Oh, mein absolutes Traumkleid!

ICH: 200€? Gekauft!

ÜBER-ICH und ES sind in jedem Falle komplett unterschiedlicher Meinung. Die wichtigste Frage hierbei ist jedoch:

Was macht mein ICH daraus? Also, wie handle ich nun tatsächlich?

Generell, so sagt die Theorie, handelt unser ICH ungefähr so, dass beide Parteien berücksichtigt werden. Rational, aber, da wir alle doch nur Menschen sind, schwingt das ES immer ganz subtil im Unterton mit. In der letzten Zeit stelle ich mir jedoch immer häufiger die Frage, wieviel ES im Unterton mitschwingen sollte. Wenn ich mich betrachte und auch mein Umfeld anhöre, stelle ich zunehmend fest, dass das ES immer häufiger die absolute Mehrheit einnimmt. Was dann letztendlich als Handlung des ICHs folgt ist – wie soll ich es ausdrücken – absolut und vollkommen idiotisch! Mein ÜBER-ICH schlägt sich regelmäßig die Hände über dem Kopf zusammen und das noch bevor mein ICH den Satz überhaupt laut ausgesprochen hat, oder die Nachricht abgeschickt ist. Eigentlich lauert mein Clown gerade überall. Er steht im Schaufenster, hält die Schublade zu, in der sich meine Sportsachen befinden und er ist das lästige Hintergrundbild auf meinem Handy! Jedes Mal wenn es aufblinkt!

 

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Eines steht fest: Ich muss diesen Clown schnellstens loswerden, oder zumindest mal für eine nicht all zu kurze Zeit auf Weltreise schicken.

Nur wie? Bisher scheitere ich kläglich daran und muss zugeben, das was mein ICH am Ende fabriziert, darf man meistens niemandem erzählen. Und wie immer, sitzt man am Ende da und denkt sich: Nie mehr! Jetzt reicht es wirklich! Bis zum nächsten Mal, wenn der neue Zara Newsletter rauskommt, oder das Handy aufblinkt.

Sinnvoll wäre es in jedem Falle, sein ES und sein ÜBER-ICH in Einklang zu bringen. Die beiden könnten ihre Kontroversen ruhig und sachlich ausdiskutieren. Stattdessen schreien sie im Akutfall aufeinander ein und das ICH kann gar nicht anders, als völlig neben der Spur zu sein und von einer Katastrophe in die nächste zu torkeln. Ich verspreche, ich arbeite daran! Doch eines fällt mir immer wieder auf: Wäre das Leben nicht langweilig, wenn nicht ab und zu ein winkender Clown in der Ecke stünde und einen angrinst? Mit Netflixabo und Pizza in der Hand?

 

Genau für die gemütlichen Stunden Zuhause, findet ihr bei Mey Bodywear tolle Loungewearkollektionen, mit denen ihr es euch in euren vier Wänden bequem machen könnt. Da ich als aller erstes in bequeme Klamotten schlüpfen muss, wenn ich die Wohnung betrete, habe ich mich für diese Serie entschieden. Ob, Kleid, Jumpsuit, Shorts oder lange Hose, ich finde alle Teile wirklich super bequem. Anders bin ich es von Mey jedoch auch nicht gewohnt 😉 Pssst, alle Teile gibt es ab Juli im Onlineshop zum nachshoppen…

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*Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Mey Bodywear entstanden.

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