Ich als Working Girl

Ich als Working Girl

Hallo ihr Lieben,

wie viele von euch sicherlich bereits mitbekommen haben, habe ich zu Beginn des Monats einen neuen Job. Einige haben mich schon dazu befragt, weshalb ich diesen Post einfach mal dazu nutzen wollte, etwas darüber zu erzählen.
Nachdem ich im September 2015 mein Studium als Diplom Soziologin abgeschlossen habe, war ich die Monate danach erstmal selbstständig tätig um mir mal darüber klar zu werden, was ich denn tatsächlich für die nächsten Jahre meines Lebens machen möchte. Ich bewundere jeden, der (am besten schon vor Beginn des Studiums) sofort einen festen Plan davon hat, wie seine berufliche Zukunft aussehen soll. Bei mir war das leider nicht der Fall. Ich habe studiert, was mich nach dem Abi einfach interessiert hat. Heute würde ich es mit hoher Wahrscheinlichkeit besser wissen, aber hey, das geht sicherlich den meisten so 😉 Immer wieder wurde ich in der letzten Zeit gefragt: „Sag mal Laura, jetzt hast du ja Sozio… Sozio…ja du weißt schon studiert. Was willst du denn damit machen?“ Wie ich diese frage liebe 🙁 Was ich machen will und was ich damit machen kann, sind nämlich zwei Paar unterschiedliche Schuhe. Ich habe mich dazu entschlossen, mein aufgebautes Instagram und Blog Wissen in meinen Beruf zu integrieren, was man am aller besten im Marketingbereich ausleben kann. Nur leider steh in meinem Lebenslauf nichts von irgendwelchen BWL-Kenntnissen, was den meisten Unternehmen leider überhaut nicht gefällt. Viele BWLer, die ihren Schwerpunkt im Marketing haben, stimmen mir sicherlich zu, dass die Realität mit dem, was man in der Uni lernt nicht immer übereinstimmen muss und, dass Marketing eher ein Learning by Doing-Ding ist. Weitergeholfen hat mir das leider nicht, denn die Hardfacts im Lebenslauf müssen überzeugen. Ich habe beschlossen trotz allem nicht aufzugeben und es als Quereinsteiger trotzdem zu schaffen. Über Facebook bin ich dann auf meinen jetzigen Arbeitgeber gestolpert. Bei einem StartUp zu arbeiten, ist monetär gesehen sicherlich nicht die Erfüllung, aber man lernt in allen Bereichen einfach extrem viel dazu. Auch wenn, es nicht so richtig klare Positionen bei uns gibt, da jeder irgendwie mal alles macht, sind meine Hauptaufgaben das Online und Influencer Marketing, was genau mein Ding ist. Ich freue mich jeden Morgen ins Büro zu fahren, auch wenn wir mit unserer dortigen Ausstattung im Interior-Ranking sicherlich den letzten Platz belegen würden (ich spekuliere einen Platz aufzusteigen, da ich die Kunstpalme aus meinem Büro entfernt habe), macht es einfach Spaß. Alle im Team sind im gleichen Alter, unser Umgangston ist nicht gekünstelt hochgestochen und Freitags wird ab 14 Uhr auch gern mal das erste Bierchen geöffnet (nicht von mir, da ich Bier nicht so lecker finde ;)). Wenn ich nicht gerade „Putz mich“ auf dem Heck meines Autos stehen habe, gehe ich auch mit einem Lächeln abends nach Hause. Alles in allem bin ich momentan echt zufrieden mit meiner Wahl und würde es immer wieder so machen.

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Was nun leider auf der Strecke bleibt ist die Zeit, die ich immer hatte. Morgens ins Fitnessstudio fahren und ein kleines Plauderründchen mit den Rentnerinnen neben mir auf dem Crosstrainer halten? Vorbei! Einfach mal nach Hause zu den Eltern düsen, weil mir danach ist? Vorbei! Outfits shooten wenn das Wetter gut ist? Vorbei! Blogposts schreiben, wenn ich die Muße dazu habe? Vorbei! Ausgiebiges Kochen? Vorbei! Alles hat sich irgendwie geändert. Dazu zählt nicht nur die Höhe des Staubes in meiner Wohnung. Arbeit und Hobbies müssen jetzt unter einen Hut gebracht werden, was nicht immer so ganz einfach ist.
Mein neues Ziel ist es jedoch, trotz der wenigen Zeit auf eine gesunde Lebensweise zu achten. Gerade bei einer überwiegend sitzenden Tätigkeit muss auf eine gesunde Ernährung und den Sport (auch wenn das Fitnessstudio abends maßlos überfüllt ist und es unangenehm riecht) geachtet werden. Ich habe es mir deshalb zur Aufgabe gemacht, immer wieder leckere Lunchideen umzusetzen, um nicht in ein böses Mittagstief zu fallen. Da meine Kollegen auch echte Gesundheits- und Sportapostel sind, ist die Motivation dazu riesig 😉 Mein täglicher Begleiter auf der Arbeit ist meine monbento-Box geworden, die ich jeden Tag auf’s neue mit Obst und anderen Lunchideen bestücke! Auf den Bildern ist dies zum Beispiel ein Eiweißbrot mit pochiertem Ei und Avocado 😉 Ich finde sie nicht nur super praktisch, sondern auch noch schön anzusehen.

 

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Bevor Peppi mir jetzt noch vom Schoß rutscht, weil sie dort eingeschlafen ist, verkünde ich noch schnell die Gewinnerin, des Anhängerliebe Instagram-Gewinnspiels:
Herzlichen Glückwunsch LENI_HGSTJN!!! 🙂 Schreibe mir doch bitte eine Mail.

Die Glücksfee war diesmal mein Freund 😉

xxx Laura

 

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit monbento.de entstanden.
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6 Kommentare

  1. Sarah-Allegra
    15. März 2016 / 11:53

    Danke für den kleinen Einblick in dein Arbeitsleben … Leider ist es nach der Uni oft wirklich nicht so einfach, dann auch einen geeigneten Job zu finden … Auf jeden Fall klingt deine neue Arbeit super spannend! Und das mit der Freizeit pendelt sich auch noch ein 🙂

    xx Sarah-Allegra
    http://www.fashionequalsscience.com

  2. Julie
    26. März 2016 / 16:21

    Toller Post, ich verstehe dich super gut! Ich habe vor kurzem ein Praktikum angefangen und bin seitdem gefühlt nur noch am arbeiten. Es ist echt eine Umstellung vom Studium in die richtige Welt 😉 Mal sehen, was ich dann am Ende tatsächlich mit meinem Abschluss anfange oder ob ich einfach noch den Master dranhänge.
    Finde es auf jeden Fall toll, dass du es geschafft hast, ins Online Marketing einzusteigen! Muss ja auch nicht jeder BWL studiert haben, oder? 😀

    Liebe Grüße,
    Julie

    http://www.munichparis.com

    • laura
      28. März 2016 / 16:30

      Hallo liebe Julie,
      danke für dein Kommentar! Ich habe mich ja jetzt fast einen Monat eingearbeitet und muss sagen, BWL zu studieren hätte mir da eigentlich nicht wirklich weitergeholfen 😉
      Liebe Grüße

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